Berg-Ge(he)n

Hirschbichel

Eine willkommene Bank mit Aussicht auf dem Weg zum Hirschbichel

Der Frühling ist in den Tälern bereits angekommen, auf den Gipfeln der Münchner Hausberge lässt er aber Mitte April noch ein wenig auf sich warten. Es sei denn, man steigt ausschließlich über die mittlerweile fast schneefreien Südflanken hoch und wieder hinunter. Allzu viele Ziele stehen dadurch allerdings nicht zur Auswahl, zumindest wenn man nicht die immer wieder gleichen Berge ansteuern möchte. Beim Durchstöbern der Karten fällt mir mal wieder der Hirschbichel am ein, den ich sogar erst einmal zuvor bestiegen habe. Dieser steht im Schatten seines berühmten Nachbarn, des Kramers, und bekommt typischerweise sehr wenig Besuch, selbst von mir. Und so steige ich an Gründonnerstag hinauf und sehe mal nach, wie grün die Wiesen oben am Hirschbichel schon sind!

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Brünstelskopf

Vom Brünstelskopf geht der Blick ins Loisachtal, nach Oberau

Wer im späten Herbst Geburtstag hat, kennt es nur zu gut: schönes Wetter ist an diesem Tag eine Rarität. Umso schöner, wenn die Wettervorhersage ausnahmsweise einen wunderbaren Sonntag verspricht. Somit muss ich nicht einmal Urlaub nehmen – und bekomme sogar zu Hause bis zum nachmittäglichen Geburtstagskuchen frei. Eine kurze Bergtour ist also möglich!

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Tour des Monats 03/2025: Königsstand

Winterstimmung am Königsstand

Wenn, wie in diesem Jahr, der Winter mehr oder weniger ausfällt, dann rücken sogar bereits im März die ersten höheren Ziele in den Bereich des Möglichen. Eine dieser dann so gern begangenen Touren mit südlicher Ausrichtung führt von Garmisch-Partenkirchen zum Königsstand. Dabei ist dieser gar kein richtiger Gipfel, sondern ein sehr niedriger Nebengipfel des Kramers. Das macht aber nichts, denn der Ausblick vom Königsstand über den Garmisch-Partenkirchener Talkessel ist vorzüglich!

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Teufelstättkopf

Der Blick geht vom Teufelstättkopf über den Grat bis zu den Klammspitzen

Schon einige Male stand ich auf dem Teufelstättkopf. Mein bevorzugter Anstiegsweg führte dabei immer von Linderhof hinauf zum Pürschlinghaus und von dort auf ausgetretenen Pfaden weiter zum Gipfel. Den vom Teufelstättkopf spannend zu beobachtenden alternativen Aufstiegsweg über den langen, felsigen Nordost-Grat habe ich noch nie ausprobiert. Es wird also langsam Zeit, zur Abwechslung mal von Unterammergau hinauf zum Teufelstättkopf zu steigen. Allerdings nicht ohne den einen oder anderen Umweg über drei selten bestiegene Vorgipfel einzuplanen!

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Großer und Kleiner Laber

Nach der Besteigung von Großem und Kleinem Laber zeigt sich das Estergebirge

Im Schatten von Bergbahnen finden sich oft gänzlich unbekannte Gipfelziele. So verhält es sich auch am Laber, zu dem von Oberammergau eine Seilbahn hinaufführt. Eigentlich heißt der Laber gar nicht Laber, sondern Laberberg oder Laberjoch. Wie auch immer, an dessen östlicher Flanke findet sich ein Kamm, in dessen Verlauf sich zwei mehr oder weniger ausgeprägte Gipfel ausbilden: Großer und Kleiner Laber. Ein erster Versuch im Sommer scheiterte an Streckensperrungen der Werdenfelsbahn, zum Jahreswechsel ergibt sich eine neue Gelegenheit. Ob’s dieses Mal klappen wird, meine Gipfelliste zu vervollständigen?

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Frieder und Friederspitz

Rückblick vom Frieder zum Friederspitz

Der Winter hat noch nicht in den Bergen eingesetzt, als es Ende Oktober noch einmal ein vergleichsweise schönes Wochenende gibt. Allerdings sind sich die Meteorologen nicht ganz einig, ob nicht doch den ganzen Tag Schleierwolken unterwegs sein könnten. Ich lasse es natürlich darauf ankommen und wähle mit Frieder und Friederspitz noch einmal eine an Höhenmeter reiche Tour – und rechne damit, so gut wie keinem anderen Menschen zu begegnen …

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Daniel und Upsspitze

Auf den letzten Metern zum Daniel

Der goldene Oktober ist endlich da – und ich natürlich wieder in den Bergen unterwegs. Genau das richtige für einen tollen Herbsttag ist das Gipfelpaar Daniel und Upsspitze, die die höchsten Erhebungen des Ammergebirges bilden. Ganz einsam ist es dort deshalb nie, aber das wunderbare Bergpanorama wiegt das mit Leichtigkeit auf. Die Tour ist dazu perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen: gleich hinter dem Bahnhof beginnt der durchaus knackige Anstieg.

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Laber

Trotz Bewölkung macht das Ammertal eine gute Figur

Für den heutigen Tag habe ich mir zwei unbekannte, vermutlich selten besuchte Gipfel vorgenommen: weder auf dem Großen noch dem Kleinen Laber bin ich bisher gewesen. Mich erwarten also unbekannte Steige, möglicherweise geringe Ausblicke – und eine Vervollständigung meiner Gipfelliste. Aber es kommt anders …

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Pitzenegg

Der Grat vom Pitzenegg zur Kohlbergspitze ist (für mich zu) schwierig

Der ganze Danielkamm, ganz im Süden der Ammergauer Alpen, ist vergleichsweise ähnlich: Die Gipfelhöhen unterscheiden sich nur wenig, die Abbrüche nach Norden sind so gut wie unzugänglich und die Anstiege von Süden zwar sehr kurz, aber umso steiler. Zwischen Kohlbergspitze im Westen und dem Gipfelpaar Upsspitze und Daniel im Osten habe ich alle der einfach erreichbaren Gipfel im Laufe der Jahre bestiegen? Alle? Nein, nur ein letzter Gipfel, das Pitzenegg, steht noch auf der Liste der unerreichten Ziele!

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