Berg-Ge(he)n

Sommerurlaub im Eggental 2025

Die Rotwand über dem Karerpass bleibt den ganzen Urlaub immer im Blick

Sehr spontan versuchen wir, Mitte Juli noch ein Quartier für unseren geplanten Südtirolurlaub in der zweiten Augusthälfte zu finden. Aber ganz Südtirol ist ausgebucht. Ganz Südtirol? Nein, in Welschnofen im Eggental finden wir noch eine verfügbare Ferienwohnung! Zwei schönen Urlaubswochen am Rande der Dolomiten steht also nur noch eine Anfahrt mit Kleinkind im Wege, die wir mit einer langen Pause in Sterzing überraschend gut meistern!

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Mit der Kraxe über die Hörnle

Das Hintere Hörnle ist geringfügig höher als das Mittlere Hörnle

Der Sommer ist bereits halb vorbei, als wir mit unserer einjährigen Tochter endlich eine Familienbergtour unternehmen können. Wobei Bergtour etwas hoch gegriffen ist. Denn die drei Hörnle gehen bekanntlich bei den meisten Münchner Gipfelaspiranten noch als gemütliche Hügel durch. Allerdings kommen bei der Überschreitung der drei Gipfel trotzdem einige Höhenmeter zusammen, die wir erste richtige Tour mit Kraxe unter die Füße nehmen!

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Elfer- und Zwölferköpfl

Auf den letzten Metern zum Zwölferköpfl

Die wichtigsten Gipfel des Estergebirges habe ich schon vor vielen Jahren bestiegen – und dann das Estergebirge oft links liegen gelassen. Dabei gibt es dort noch viele weitere, oft eher unbekannte Ziele, die es zu erkunden lohnt. An einem schönen Sommertag mache ich mich deshalb auf, dem Zwölferköpfl und dem benachbarten Elferköpfl erstmals einen Besuch abzustatten. Während das Zwölferköpfl eine gut erkennbare Erhebung im langgezogenen Mineckergrat darstellt und über weitgehend gute Steige erreichbar ist, fällt das Elferköpfl definitiv in die Kategorie Geheimtipp. Dieser kleine Fels ragt kaum über die umliegenden Bäume auf und wird im landschaftlich reizvollen Pustertal nur den wenigsten Besuchern ins Auge fallen.

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Höllkopf

Die Westliche Griesspitze erhebt sich gewaltig steil über dem Inntal

Die Südseite der Mieminger Kette stellt für mich bisher eine weitgehende terra ignota dar. Zwar habe ich schon einmal von der Hohen Munde einen Blick auf die Südseite werfen können, weitere Touren auf der Südflanke habe ich allerdings noch nicht unternehmen können. Das hat viel damit zu tun, dass die Anstiege aus dem Inntal zu den Gipfeln überaus lang und zumeist nicht ganz einfach sind. Auch sind die Ausgangspunkte dieser Touren aus dem Raum München nur vergleichsweise aufwendig zu erreichen sind. Neben der schon erwähnten Hohen Munde bieten sich als günstige Alternative dabei vor allem die Gipfel rund um das im Westen der Gruppe gelegenen Marienbergjoch an. Und genau dorthin führt mich meine heutige Tour!

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Hirschbichel

Eine willkommene Bank mit Aussicht auf dem Weg zum Hirschbichel

Der Frühling ist in den Tälern bereits angekommen, auf den Gipfeln der Münchner Hausberge lässt er aber Mitte April noch ein wenig auf sich warten. Es sei denn, man steigt ausschließlich über die mittlerweile fast schneefreien Südflanken hoch und wieder hinunter. Allzu viele Ziele stehen dadurch allerdings nicht zur Auswahl, zumindest wenn man nicht die immer wieder gleichen Berge ansteuern möchte. Beim Durchstöbern der Karten fällt mir mal wieder der Hirschbichel am ein, den ich sogar erst einmal zuvor bestiegen habe. Dieser steht im Schatten seines berühmten Nachbarn, des Kramers, und bekommt typischerweise sehr wenig Besuch, selbst von mir. Und so steige ich an Gründonnerstag hinauf und sehe mal nach, wie grün die Wiesen oben am Hirschbichel schon sind!

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Im Winter zum Herzogstand

Großartige Winterstimmung am Herzogstand

Die beste Zeit, den Herzogstand zu besuchen, ist während der Revision der Seilbahn. Die zweitbeste Zeit sind die Wintermonate, zumindest wenn nicht allzu viel Schnee liegt. In allen Jahreszeiten gilt es natürlich, die Wochenenden zu meiden: der Herzogstand ist bei den Münchnern Dank seiner großartigen Lage einfach zu beliebt. Schließlich locken zur Nordseite die freien Ausblicke über den Kochelsee weit ins Voralpenland, nach Süden sind die Karwendelgipfel zum Greifen nah. Eine kaum zu überbietende Kombination, der ich – dieses Mal an einem Werktag während meiner Elternzeit – nach einigen Jahren mal wieder nachspüre!

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Thaneller

Tiefblick vom Thaneller nach Berwang

Die Bergsaison ist eigentlich bereits vorbei, als unerwartet Mitte November sich noch einmal schönes Bergwetter einstellt. Es sind sogar vergleichsweise hohe Temperaturen angekündigt, so dass ich mit dem Thaneller noch einmal ein für die Jahreszeit besonders hohes Gipfelziel ins Visier nehme. Zusammen mit dem südseitigen Aufstieg von Berwang sollte das einen so sonnig wie schönen Bergtag garantieren!

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