Berg-Ge(he)n

Erster Schnee am Gamsjoch

Die gewaltige Fernsicht reicht im Osten bis zum Alpenhauptkamm

Die Tour auf den Kofel liegt bereits einige Tage zurück, die Knieschmerzen haben auch schon nachgelassen. Leider ist die Wettervorhersage für das nächste Wochenende mehr oder weniger perfekt – wider besseren Wissens muss ich das schöne Wetter einfach nutzen. Mit dem Gamsjoch wähle ich einen steilen Gipfel, Kniebeschwerden hin oder her!

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Falkenhütte für Architekturwettbewerb nominiert!

Die Morgensonne schmeichelt der Falkenhütte

In den letzten Jahren habe ich viele neu gebaute oder generalsanierte Alpenvereinshütte besucht. Kaum eine aber war so schön wie Falkenhütte. Das hat sich auch bis nach Liechtenstein und in die Schweiz herumgesprochen, wo die Falkenhütte für einen Architekturpreis nominiert worden ist. Ob’s zum Gewinnen reichen wird? Denn auch die Konkurrenz aus dem gesamten Alpenraum ist durchaus sehenswert!

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Das Knie zwickt am Kofel

Jenseits von Oberammergau liegt der Hörnle-Höhenrücken

Nach den einsetzenden Kniebeschwerden am Vortag beim Abstieg vom Delpssee nach Fall suche ich mir vorsichtshalber für heute eine kurze Tour aus. Die Auswahl dauert nicht lange, denn ich entscheide mich rasch für einen Besuch des Kofels. Auf den markanten Hausberg Oberammergaus führt ein alter Steig, den ich noch nicht begangen habe. Eine gute Gelegenheit, den Marxersteig zu erkunden – das Knie wird schon halten.

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Keine Schafe am Schafreiter

Blick vom Schafreiter über das Lichteck zum Sylvensteinspeicher

Die Erkundung des Vorkarwendels ist mein großer Schwerpunkt in diesem Bergjahr – es wird Zeit, nach einigen anderen schönen Zielen dorthin zurückzukehren. Zwar habe ich den zweithöchsten Gipfel dort, den Schafreiter, bereits vor einigen Jahren besucht, aber drei Anstiege auf diesen formschönen Berg kenne ich noch nicht. Zwei davon kombiniere ich heute zu einer nahezu einsamen Überschreitung aus dem Rißtal bis zum Sylvensteinspeicher.

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Tour des Monats 04/2022: Wallberg

Tiefblick vom Wallberg zum Tegernsee

Ein Besuch des Wallbergs lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Am schönsten ist es aber im Herbst und zum Winterausklang – und ganz besonders, wenn die Wallbergbahn nicht fährt, wie gerade in diesen Tagen. Viele potentielle Gipfelbesucher und die zahlreichen Tegernseer Touristen bleiben dann lieber im Tal, am Gipfel geht es gerade sehr ruhig zu. Und das beste ist: der meiste Schnee ist bereits wieder geschmolzen und allzu viel Neuschnee nicht mehr zu erwarten. Einer einfachen Winterwanderung zum Wallberg steht also kaum mehr etwas entgegen!

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Tour des Monats 03/2022: von Tutzing nach Possenhofen

Der Starnberger See ist besonders in den Sommermonaten ein Besucher- und Touristenmagnet. Ein guter Grund, einmal zu anderen Zeiten vorbeizukommen. Schön ist es natürlich auch im bald beginnenden Frühjahr auf den meist ufernahen Wegen zwischen Tutzing und Possenhofen. Besichtigen kann man das gleichnamige Schloss am Zielort zwar nicht, aber zahlreiche Lücken in der hohen Hecke ermöglichen einerseits neugierigen Zeitgenossen, andererseits aber natürlich auch den zahlreichen Sisi-Fans einen verstohlenen Blick in die weitläufige Gartenanlage!

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