Berg-Ge(he)n

Sommerurlaub 2022 in den Cinque Terre

Nachtstimmung in Manarola

Über viele Jahre hinweg habe ich die meisten Urlaube in den Bergen verbracht. Das liegt bei meiner Bergbegeisterung natürlich nahe, dennoch darf ein wenig Abwechslung nicht fehlen. Ein klassischer Strandurlaub wird es aber dennoch in diesem Sommer nicht werden, denn im gewählten Urlaubsziel Ligurien reichen die zahllosen Hügel direkt bis ans Meer. Ich kenne die Gegend nur von der Autobahn – und bin mehr als gespannt, was mich erwarten wird!

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Bärenkopf

Dieser Blick vom Bärenkopf über den Achensee ist ein absoluter Klassiker!

Die Bergziele rund um den Achensee sind zwar theoretisch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von München aus zu erreichen – in der Praxis empfiehlt sich das allerdings nur in wenigen Fällen. Dementsprechend umfangreich fällt die Liste offener Gipfel dort aus, die ich heute mittels einer Anfahrt mit dem PKW um einen Eintrag reduzieren werde. Bei bestem Augustwetter steht nämlich mit dem Bärenkopf ein absoluter Klassiker über dem Südufer des Achensees auf dem Programm!

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Osser

Der Osser bietet durchaus respektable Gipfelgefühle

Bereits vor einigen Wochen habe ich auf meiner Tour über die Acht Tausender vom Schwarzeck hinunter in den Lamen Winkel und zu den dahinter liegenden Ossergipfeln sehen können. Schon bei meinem nächsten Besuch in der Oberpfalz ergibt sich die passende Gelegenheit, eine kleine Tour auf diese formschönen Aussichtsberge unternehmen zu können.

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Um den Drachensee

Der Drachensee ist schnell umrundet

Ein Blick auf Instagram genügt: wer nach ein paar Minuten nicht ein Bild von der Hängebrücke an der Olperer Hütte, dem Pragser Wildsee oder dem Seebensee in seinem Feed gefunden hat, macht vermutlich irgendetwas falsch. Jedoch ist die Beliebtheit dieser Hotspots durchaus berechtigt, schön ist es dort allemal. Oberhalb des Seebensees liegt mit dem Drachensee ein weiterer besuchenswerter Bergsee. Dieser ist zwar nicht ganz so fotogen, versprüht aber noch mehr natürliches Bergflair!

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Über den Zahmen Kaiser zur Pyramidenspitze

Blick von der Vorderen Kesselschneid zur Pyramidenspitze

Schon vor fünf Jahren habe ich meine Gipfelsammlung im Zahmen Kaiser deutlich erweitert. Nach Naunspitze, Petersköpfl sowie Einser- und Zwölferkofel war meine Kraft an jenem Tag allerdings aufgebraucht: die bereits in Sichtweite befindliche Pyramidenspitze musste ich schweren Herzens auslassen. Aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben – heute folgt Versuch zwei der Überschreitung des westlichen Teils des Zahmen Kaisers!

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Bettlerkarspitze – eine erste Annäherung

Die Bettlerkarspitze besteht aus einem Gipfelpaar

Die letzten richtigen Karwendelgipfel finden sich in der Sonnjochgruppe, die das Karwendel und das nördlich vorgelagerte Vorkarwendel verbindet. Die Bettlerkarspitze gehört dazu und gilt als ernstzunehmender Gipfel. Zwar ist die Schlüsselstelle kurz unterhalb des Gipfels durch ein Fixseil und einen kürzlichen kleinen Bergsturz entschärft, es bleibt aber eine durchaus schwere Tour. Im Vorjahr habe ich noch sehnsuchtsvoll von Kompar und Plumsjoch hinüber zum markanten Felsengipfel geschaut und in den letzten Tagen zahlreiche Tourenbeschreibungen gelesen – und heute ist es dann auch schon soweit. Ich bin gespannt, was mich wirklich erwarten wird!

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Ruchenköpfe

Ruchenköpfe und Rotwand

Das ganze Mangfallgebirge ist von mir bestiegen worden. Das ganze Mangfallgebirge? Nein, natürlich nicht. Ein paar kleinere oder abgelegene Gipfel habe ich noch nicht besucht. Und dann wären da noch die Ruchenköpfe. Eine abweisende Wand, ein Gipfel nur für Kletterer!? Viele Jahre bin ich um die Ruchenköpfe, immerhin zu den höchsten Erhebungen im Mangfallgebirge gehörend, herum gegangen und habe mich immer wieder geärgert, dass ich als Fußgänger dort nicht hinauf gelangen werde. Erst eine Recherche zeigte ganz neue Möglichkeiten auf: die Schnittlauchrinne wird sonst gerne als Abstieg nach der Kletterei genutzt. Und wo man runtergehen kann, geht’s auch rauf, oder?

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Vorderskopf

Die Soierngruppe schließt visuell an den Vorderskopf direkt an

Der Vorderskopf gehört zu den vielen unbekannten Gipfeln im Vorkarwendel. Und dennoch kennen ihn viele vom Sehen: wie ein Wachtturm steht er eingangs des Rißtals und weist ein beeindruckend weites Gipfelplateau auf. Ein kleiner Steig führt hinauf, der jedoch weder markiert noch beschildert ist. Dementsprechend ruhig geht es auf dem meist einsamen Vorderskopf zu, der aber Dank seines Panoramas unbedingt einen Besuch lohnt!

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