Berg-Ge(he)n

Ruchenköpfe

Ruchenköpfe und Rotwand

Das ganze Mangfallgebirge ist von mir bestiegen worden. Das ganze Mangfallgebirge? Nein, natürlich nicht. Ein paar kleinere oder abgelegene Gipfel habe ich noch nicht besucht. Und dann wären da noch die Ruchenköpfe. Eine abweisende Wand, ein Gipfel nur für Kletterer!? Viele Jahre bin ich um die Ruchenköpfe, immerhin zu den höchsten Erhebungen im Mangfallgebirge gehörend, herum gegangen und habe mich immer wieder geärgert, dass ich als Fußgänger dort nicht hinauf gelangen werde. Erst eine Recherche zeigte ganz neue Möglichkeiten auf: die Schnittlauchrinne wird sonst gerne als Abstieg nach der Kletterei genutzt. Und wo man runtergehen kann, geht’s auch rauf, oder?

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Vorderskopf

Die Soierngruppe schließt visuell an den Vorderskopf direkt an

Der Vorderskopf gehört zu den vielen unbekannten Gipfeln im Vorkarwendel. Und dennoch kennen ihn viele vom Sehen: wie ein Wachtturm steht er eingangs des Rißtals und weist ein beeindruckend weites Gipfelplateau auf. Ein kleiner Steig führt hinauf, der jedoch weder markiert noch beschildert ist. Dementsprechend ruhig geht es auf dem meist einsamen Vorderskopf zu, der aber Dank seines Panoramas unbedingt einen Besuch lohnt!

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Acht Tausender – und mehr!

Der Grosse Osser liegt jenseits des Lamer Winkels

Achttausender oder acht Tausender – der Unterschied besteht sicherlich in deutlich mehr als nur einem Leerzeichen. Und es ist keine Frage: ich stelle mich nur den acht Tausendern im Bayerischen Wald. Diese recht bekannte Tagestour führt von Eck bei Arnbruck ausschließlich über die Kammhöhen bis zum Großen Arber und gilt als anspruchsvolle Königsetappe des Goldsteigs. Ich bin gespannt, wie ich abschneiden werde!

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Lacherspitze

Gipfelaufbau der Lacherspitze

Seit Wochen herrscht strahlender Sonnenschein in den Bayerischen Alpen. Der Schnee schmilzt und schmilzt und schmilzt … und ist immer noch nicht ganz weg. Aber zumindest die Südflanken sind schon weitgehend schneefrei und gut zu gehen. Perfekte Bedingungen also, der Lacherspitze bereits im März einen Besuch abzustatten!

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Ein früher Besuch auf der Bodenschneid

Nur noch wenige Meter sind's bis zum Gipfelkreuz der Bodenschneid

Nach der lohnenden Tour auf die Rotwand im Januar folgen zunächst der Langlaufkurs und erste Erfahrungen auf den langen, schmalen Brettern. Erst im März ergibt sich die nächste Gelegenheit für spätwinterliche Touren in den Bayerischen Voralpen. Auch für heute ist wieder einmal sehr gutes Wetter vorhergesagt, die Schneelage ist zudem überschaubar. Die Bedingungen sind also perfekt für eine Tour ohne Schneeschuhe auf die Bodenschneid!

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Erster Schnee am Gamsjoch

Die gewaltige Fernsicht reicht im Osten bis zum Alpenhauptkamm

Die Tour auf den Kofel liegt bereits einige Tage zurück, die Knieschmerzen haben auch schon nachgelassen. Leider ist die Wettervorhersage für das nächste Wochenende mehr oder weniger perfekt – wider besseren Wissens muss ich das schöne Wetter einfach nutzen. Mit dem Gamsjoch wähle ich einen steilen Gipfel, Kniebeschwerden hin oder her!

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Das Knie zwickt am Kofel

Jenseits von Oberammergau liegt der Hörnle-Höhenrücken

Nach den einsetzenden Kniebeschwerden am Vortag beim Abstieg vom Delpssee nach Fall suche ich mir vorsichtshalber für heute eine kurze Tour aus. Die Auswahl dauert nicht lange, denn ich entscheide mich rasch für einen Besuch des Kofels. Auf den markanten Hausberg Oberammergaus führt ein alter Steig, den ich noch nicht begangen habe. Eine gute Gelegenheit, den Marxersteig zu erkunden – das Knie wird schon halten.

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