Berg-Ge(he)n

Ausblick ins Jahr 2022

Dieser Jahresbeginn ist anders als sonst. Zahlreiche Einschränkungen auf Grund von Covid-19 erschweren auch gerade wieder den Alltag aller Menschen. Überall auf der Welt. Wie wird die Lage in den Krankenhäusern in zwei, drei Wochen sein? Können im Frühjahr die Reise- und Kontaktbeschränkungen endlich wieder aufgehoben werden? Und was bedeutet das alles für die eigenen Planungen? Vieles, aber nicht alles, werde ich auf mich zukommen lassen. Die Möglichkeiten für Bergaktivitäten werden im Laufe der Monate sicherlich wieder gegeben sein – bis dahin ist Geduld angesagt …

Keine konkreten Planungen

Kommt Dir die einführende Passage bekannt vor? Stimmt genau, denn das habe ich schon letztes Jahr an dieser Stelle geschrieben. Auch wenn durch die Coronaimpfungen für die meisten Menschen in Europa die Gefahr schwerer Krankheitsverläufe deutlich vermindert ist, dauert die Pandemie und die damit verbundene Unsicherheit weiter an. Spontane Fahrten ins Ausland sind ohne Boosterimpfung oder PCR-Test gerade wieder einmal nicht möglich. Sicherlich wird’s im Frühjahr erneut besser werden, aber wer weiß schon genau, welche Entwicklungen die Pandemie noch nehmen wird?

Oft habe ich mich in den Vorjahren bereits in der Adventszeit mit Urlaubszielen für den kommenden Sommer beschäftigt – und meistens auch direkt gebucht. Es geht für mich nun einmal kaum etwas über langanhaltende Vorfreude, vor allem, wenn’s ein Bergurlaub wird. In Pandemiezeiten fällt mir das konkrete Planen natürlich schwer. Auf gut Glück zu buchen ist auch nicht meins, also heißt es noch etwas abwarten. Hoffentlich geht’s aber nicht so aus wie im Vorjahr: der erhoffte spontane Südtirolurlaub hat sich trotz vier arbeitsfreier Wochen damals nicht mehr ergeben.

Und neuerdings sind auch weitere Ausflugs- und Urlaubsziele hinzugekommen: Langlaufen im Bayerischen Wald und Wandern in Ligurien oder an der Côte d’Azur könnten mein Freizeitspektrum erweitern!

Unveränderte Tourenagenda

Nach dem bestenfalls durchwachsenen Sommer im Vorjahr sind zahlreiche attraktiven Gipfelziele auch weiterhin offen. Auch wenn ich den einen oder anderen Gipfel endlich erreichen konnte, bleiben noch mehr als genügend mir unbekannte Bergziele für dieses Jahr.

Karwendel

Die deutlich ausgedehnten Fahrten des Bergsteigerbusses in die Eng gehen nun ins dritte Jahr. Auch wenn ich natürlich hoffe, dass das Angebot auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden wird, so möchte ich doch – sicher ist sicher! – die eine oder andere ausstehende Tour unternehmen: sowohl im Vorkarwendel und der Soierngruppe als auch im Karwendel selbst fehlen mir noch ein par Gipfel. Dabei stehen sowohl bekannte Ziele, wie die Montscheinspitze, als auch etwas ausgefallenere Gipfel, wie die einsame Gumpenspitze direkt über der Eng, auf meiner Ideenliste. Und mit der Lamsenspitze habe ich weiterhin noch eine Rechnung offen, die ich 2022 gerne begleichen möchte. Ideen gibt es also mehr als genug für eine Gebirgsgruppe, die ich jahrelang unterschätzt habe!

Ammergebirge

Meine Fortschritte im Ammergebirge sind im Vorjahr mehr als übersichtlich ausgefallen: mit dem Katzenkopf habe ich nur einen für mich neuen (Neben-) Gipfel erreichen und mit dem Marxersteig noch einen schönen alternativen Weg zum Kofel entdecken können. Das ist natürlich für ein erklärtes Schwerpunktgebiet etwas wenig, lässt aber für dieses Jahr noch genügend Freiheiten für einen erneuten Anlauf. Ich freue mich jedenfalls auf spannende Erkundungen rund um das Graswangtal und den Plansee!

Rückkehr zu den Klassikern?

Nach einigen Jahren des Entdeckens neuer Steige und Wege, Gipfel und Berggruppen möchte ich im kommenden Jahr aber auch einigen altbekannten Zielen wieder einmal einen Besuch abstatten: es ist oft schon Jahre her, dass ich auf Gipfeln wie der Rotwand, dem Hirschberg, der Benediktenwand oder dem Heimgarten stand. Der eine oder andere Klassiker wird sich sicherlich im Laufe des kommenden Jahres in meiner Gipfelliste wiederfinden!

Was wirst Du im kommenden Jahren erleben? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

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