Berg-Ge(he)n

Trainingstour zur Kirchsteinhütte

Der Weg zur Kirchsteinhütte führt zunächst den Arzbach entlang

Die ersten Monate mit unserem Nachwuchs haben wir mittlerweile gemeistert. Nun steht der erste Urlaub im Salzkammergut kurz bevor – und um die Fitness aller Familienmitglieder zu testen, ist eine übersichtliche Trainingstour vielleicht das richtige. Insbesondere sind wir gespannt, wie wir uns mit Kinderwagen in steilem Gelände anstellen werden und wie unsere Tochter ein solches Abenteuer aufnehmen wird.

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Über den Angerlkopf zum Zwiesel

Auf den letzten Metern im Anstieg zum Angerlkopf

Im Schatten von Blomberg und Zwiesel finden sich in deren Westen noch ein paar weitere Gipfel. Du hast noch nie von Enzenauer Kopf, Angerlkopf und Stallauer Eck gehört? Das ist keine große Überraschung, denn diese Erhebungen sind recht bewaldet und zählen definitiv nicht zu wichtigen Bergzielen der Region. Dennoch lohnt es sich, auch einmal bei diesen weniger bekannten Gipfeln vorbeizuschauen!

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Großer und Kleiner Illing

Ohlstadt liegt direkt am Fuß von Großem und Kleinem Illing

Im Winter steht die Sonne tief, die Landschaft ist arm an Farben und es ist mehr oder weniger kalt. Dennoch haben Winterwanderungen ihren ganz besonderen Reiz! Die Luft ist meist klar, die Aussicht auch auf niedrigeren Gipfeln meistens gut – und es ist viel weniger los als in den Sommermonaten. Natürlich, ohne Ausrüstung kommt man wegen Schnee und Eis nicht ganz weit hinauf, so dass gerade die niedrigeren, im Sommer vermeintlich weniger lohnenden Gipfel in den Fokus rücken. Ein Beispiel dafür ist der Große Illing, den ich bisher links liegen gelassen habe.

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Tour des Monats 08/2024: Breitenstein

Die sommerliche Abendsonne erreicht die Nordflanke des Breitensteins

Was könnte es schöneres geben, als an den langen Sommerabenden den Arbeitstag in einem der schönen Münchner Biergärten ausklingen lassen? Diese vermeintliche rhetorische Frage ist keine, denn ein Sonnenuntergang auf einem aussichtsreichen Gipfel der Münchner Hausberge ist natürlich die bessere Wahl! Natürlich eignet sich nicht jeder Berg dafür, denn der Abstieg in der Dämmerung sollte gefahrlos möglich sein. Eine vortreffliche Wahl ist der tagsüber gut besuchte Breitenstein, der abends fast alleine zu erkunden ist!

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Großer und Kleiner Laber

Nach der Besteigung von Großem und Kleinem Laber zeigt sich das Estergebirge

Im Schatten von Bergbahnen finden sich oft gänzlich unbekannte Gipfelziele. So verhält es sich auch am Laber, zu dem von Oberammergau eine Seilbahn hinaufführt. Eigentlich heißt der Laber gar nicht Laber, sondern Laberberg oder Laberjoch. Wie auch immer, an dessen östlicher Flanke findet sich ein Kamm, in dessen Verlauf sich zwei mehr oder weniger ausgeprägte Gipfel ausbilden: Großer und Kleiner Laber. Ein erster Versuch im Sommer scheiterte an Streckensperrungen der Werdenfelsbahn, zum Jahreswechsel ergibt sich eine neue Gelegenheit. Ob’s dieses Mal klappen wird, meine Gipfelliste zu vervollständigen?

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Höhenberg

Blick vom Kleinen Paradies zum Großen und Kleinen Laber

Der Höhenberg ist gar nicht so hoch, wie sein Name vermuten lässt. Eigentlich handelt es sich dabei auch eher um einen bescheidenen Höhenrücken, der das Loisachtal zwischen Oberau und Eschenlohe spürbar verengt. Viele Münchner kennen sicherlich den Höhenberg, denn an seinen nördlichen Ausläufern endet (noch) die Autobahn in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Also ist der Höhenberg mehr Hindernis als Tourenziel? Ein schöner Wintertag ist natürlich der richtige Anlass, dieser Frage einmal nachzugehen!

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Frieder und Friederspitz

Rückblick vom Frieder zum Friederspitz

Der Winter hat noch nicht in den Bergen eingesetzt, als es Ende Oktober noch einmal ein vergleichsweise schönes Wochenende gibt. Allerdings sind sich die Meteorologen nicht ganz einig, ob nicht doch den ganzen Tag Schleierwolken unterwegs sein könnten. Ich lasse es natürlich darauf ankommen und wähle mit Frieder und Friederspitz noch einmal eine an Höhenmeter reiche Tour – und rechne damit, so gut wie keinem anderen Menschen zu begegnen …

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Bischof und Hoher Fricken

Die schöne Gratwanderung vom Bischof zum Hohen Fricken beginnt

Das Estergebirge war die erste Gruppe, in der ich alle für mich relevanten Gipfelziele erreicht habe. Seit diesem Zeitpunkt war ich nur noch selten dort, andere Regionen und mir unbekannte Gipfel erschienen reizvoller. Der Schienenersatzverkehr jenseits von Garmisch-Partenkirchen verändert in diesem Jahr allerdings einiges. Und so wähle ich mit dem Bischof den Gipfel im Estergebirge als Tourenziel aus, den ich am längsten nicht mehr bestiegen habe. Ganze zehn Jahre sind seit meinem letzten Besuch schon vergangen, was diesem schönen Berggipfel ganz und gar nicht gerecht wird.

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Über die Osterfeuerspitze zum Ölrain

Das Loisachtal wirkt von der Osterfeuerspitze friedlich und ruhig

Dem Estergebirge vorgelagert ist die Eckleiten, ein nahezu einsamer, bewaldeter Höhenrücken. Zwar ist der Dörnröschenschlaf um sein südliches Ende, der Osterfeuerspitze, in den letzten Jahren bereits zu Ende gegangen, dennoch gibt’s mit dem Ölrain immer noch einen an Stille, Ruhe und Einsamkeit kaum zu übertreffenden Gipfel am anderen Ende. Meine letzte Begehung ist auch schon wieder sieben Jahre her – Zeit, noch einmal auf sowohl Ölrain als auch dem benachbarten (Ohlstädter) Hirschberg vorbeizuschauen.

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