Berg-Ge(he)n

Im Winter zum Herzogstand

Großartige Winterstimmung am Herzogstand

Die beste Zeit, den Herzogstand zu besuchen, ist während der Revision der Seilbahn. Die zweitbeste Zeit sind die Wintermonate, zumindest wenn nicht allzu viel Schnee liegt. In allen Jahreszeiten gilt es natürlich, die Wochenenden zu meiden: der Herzogstand ist bei den Münchnern Dank seiner großartigen Lage einfach zu beliebt. Schließlich locken zur Nordseite die freien Ausblicke über den Kochelsee weit ins Voralpenland, nach Süden sind die Karwendelgipfel zum Greifen nah. Eine kaum zu überbietende Kombination, der ich – dieses Mal an einem Werktag während meiner Elternzeit – nach einigen Jahren mal wieder nachspüre!

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Thaneller

Tiefblick vom Thaneller nach Berwang

Die Bergsaison ist eigentlich bereits vorbei, als unerwartet Mitte November sich noch einmal schönes Bergwetter einstellt. Es sind sogar vergleichsweise hohe Temperaturen angekündigt, so dass ich mit dem Thaneller noch einmal ein für die Jahreszeit besonders hohes Gipfelziel ins Visier nehme. Zusammen mit dem südseitigen Aufstieg von Berwang sollte das einen so sonnig wie schönen Bergtag garantieren!

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Brünstelskopf

Vom Brünstelskopf geht der Blick ins Loisachtal, nach Oberau

Wer im späten Herbst Geburtstag hat, kennt es nur zu gut: schönes Wetter ist an diesem Tag eine Rarität. Umso schöner, wenn die Wettervorhersage ausnahmsweise einen wunderbaren Sonntag verspricht. Somit muss ich nicht einmal Urlaub nehmen – und bekomme sogar zu Hause bis zum nachmittäglichen Geburtstagskuchen frei. Eine kurze Bergtour ist also möglich!

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Tour des Monats 10/2025: Vorderer Drachenkopf

Blick vom Vorderen Drachenkopf über den Seebensee zur Zugspitze

Die Mieminger Kette bietet nur wenige einfach zu erreichende Gipfel: mal ist der Weg sehr lang, mal sind die Höhenmeter überaus zahlreich, mal die technischen Schwierigkeiten besonders hoch. Der Vordere Drachenkopf ist dabei eine der Ausnahmen, denn er hält alle Anforderungen in der Balance. Zwar schaden einschlägige alpine Erfahrung und Geschick keinesfalls, der Ausblick vom oft einsamen Gipfel entschädigt aber für alle Mühen im Auf- und Abstieg!

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Zirler Kreuzjöchl

Goldener Herbst an der Solnalm

Schon vor einigen Wochen konnte ich rund um den Rauenkopf meine Gipfelsammlung der Erlspitzgruppe um drei Einträge entlang des Südgrats der Reither Spitze erweitern. Ganz in der Nähe, ein Gratausläufer weiter im Osten, warten glücklicherweise drei weitere Ziele auf mich. Ich plane, über die Solnalm zuerst auf das Zirler Kreuzjöchl aufzusteigen und dann über den Garberskopf und Brunstkopf nach Hochzirl abzusteigen. Aber an diesem wunderbaren Oktobertag kommt’s dann doch anders …

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Sprint zum Spitzstein

Bereits der Aufstieg zum Spitzstein ist überaus aussichtsreich!

Wie der Name es schon vermuten lässt, ragt der Spitzstein keck aus dem ansonsten eher gleichmäßig gewelltem Kammverlauf am südwestlichen Rand der Chiemgauer Alpen hervor. Nur die Südflanke des Spitzsteins ist vergleichsweise sanft geneigt und vermittelt einen einfachen Zustieg zum höchsten Punkt. Die Aussicht vom Gipfel ist übrigens trotz dessen geringer Höhe exzellent: insbesondere nach Süden ist der Blick frei und weitreichend!

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Tour des Monats 08/2025: Großer Solstein

Der Große Solstein erhebt sich direkt über dem Inntal

Die südliche Begrenzung des Karwendels ist die Inntalkette, die unter dem Namen Nordkette deutlich bekannter ist. In ihrem Westen liegt mit dem Großen Solstein ein vergleichsweise einfach zu besteigender Gipfel, der eine großartige und umfassende Aussicht verspricht. Das Wegenetz in seiner näheren Umgebung ist vielfältig und gleich zwei Hütten versprechen Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten.

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