Berg-Ge(he)n

Zweimal (fast) auf das Weißhorn

Erst im zweiten Anlauf erreichen wir das Weißhorn in den Fleimstaler Alpen

Weißhorn, das klingt nach eis- und schneebedeckten Graten und einem spitzen Gipfel weit über den umliegenden Tälern. Dies trifft auf das Weißhorn in den Fleimstaler Alpen allerdings nicht ganz zu. Dennoch gilt auch hier: nomen est omen! Denn der unmittelbare Gipfelaufbau aus Dolomit zeigt sich häufig von seiner hellen Seite und steht im Gegensatz zum benachbarten Schwarzhorn. Beide Gipfel sind vom Jochgrimm schnell und mit wenigen Höhenmetern zu erreichen. Wir wählen das Weißhorn. Auf uns wartet eine perfekte Tour mit der Kraxe zu unserem Urlaubsbeginn!

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Mit der Kraxe über die Hörnle

Das Hintere Hörnle ist geringfügig höher als das Mittlere Hörnle

Der Sommer ist bereits halb vorbei, als wir mit unserer einjährigen Tochter endlich eine Familienbergtour unternehmen können. Wobei Bergtour etwas hoch gegriffen ist. Denn die drei Hörnle gehen bekanntlich bei den meisten Münchner Gipfelaspiranten noch als gemütliche Hügel durch. Allerdings kommen bei der Überschreitung der drei Gipfel trotzdem einige Höhenmeter zusammen, die wir erste richtige Tour mit Kraxe unter die Füße nehmen!

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Tour des Monats 07/2025: Hinteres Sonnwendjoch

Das Hintere Sonnwendjoch ist ein vorzüglicher Aussichtsgipfel

Das Hintere Sonnwendjoch ist zwar Teil des Mangfallgebirges und somit der Bayerischen Voralpen, liegt aber bereits kurz hinter der bayerisch-tirolerischen Grenze auf österreichischem Gebiet. Glücklicherweise leben wir in Zeiten offener Grenzen und somit ist das Hintere Sonnwendjoch auch für die Münchner Ausflügler problemlos zugänglich. Und die kommen in Scharen, denn der Anstieg vom Parkplatz ist kurz und der Gipfel als höchster Punkt des Mangfallgebirges natürlich besonders prominent. Deshalb lohnt es sich besonders, an einem der langen Sommerabende diesen Gipfel vielleicht sogar ganz allein zu erkunden.

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Über den Durschkopf zum Rauenkopf

Leicht zu erkennen: der Rauenkopf ist ein Vorgipfel der Reither Spitze

Mein letzter Besuch in der Erlspitzgruppe, eine Begehung des Freiungen-Höhenwegs, liegt bereits drei Jahre zurück. Da wird’s mal wieder Zeit, die Gipfelliste der Region zu vervollständigen. Südlich der Reither Spitze finden sich nämlich noch drei unspektakuläre Vorgipfel, die ich nicht besucht habe. Zwar ist die Anfahrt mit dem Zug bis nach Reith bei Seefeld vergleichsweise lang, aber die eigentliche Tour über den Durschkopf zum Holzköpfl und weiter zum Rauenkopf wird wohl nicht besonders aufwendig werden. So werde ich – hoffentlich! – das spätsommerliche Wetter am Nachmittag noch mit der Familie genießen können.

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Tour des Monats 05/2025: Wildalpjoch

Blick vom Wildalpjoch über den Kammverlauf zum Wendelstein

Nicht weit entfernt vom vielbesuchten Wendelstein findet sich mit dem Wildalpjoch ein deutlich ruhigeres Gipfelziel. Der alemannische Namensbestandteil „-alp-“ ist dabei für das Mangfallgebirge eher ungewöhnlich, aber die Aussicht vom höchsten Punkt reiht sich selbstverständlich nahtlos in die wohlbekannten oberbayerischen Gipfelperspektiven ein. So lohnt sich die Überschreitung des Wildalpjochs ganz besonders!

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Über den Keilkopf zum Schweinberg

Nichts zu sehen gibt's am Schweinberg

Schaut man vom Geierstein nach Norden, entdeckt man in der unmittelbaren Nähe nahezu vollständig bewaldete (Vor-) Gipfel, darunter den Keilkopf und den etwas höheren Schweinberg. Das markierte Wanderwegenetz macht allerdings um diese Erhebungen einen weiten Bogen. Sicherlich lohnt der Aufwand der Wegepflege nicht – und was gäbe es dort auch zu sehen außer vielen Bäumen, Moosen und Sträuchern? Aber wie immer gilt: wenn niemand dort vorbeischaut, weiß auch niemand, wie es wirklich ist!

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Tour des Monats 04/2025: Kofel

Abendlicher Tiefblick vom Kofel hinab nach Oberammergau

Natürlich, es gibt zahlreiche höhere Gipfel als den Kofel. Und dennoch ist der Oberammergauer Hausberg unverkennbar und sowohl sehr bekannt als auch sehr beliebt. Das liegt an seiner kecken Gestalt, die als überdimensionierte Felsnadel direkt über Oberammergau alle Blicke auf sich zieht. Eine Besteigung des Kofels ist dabei gar nicht besonders schwer, auch wenn der unmittelbare Gipfelzustieg alles andere als geschenkt ist. Glücklicherweise sind Versicherungen an den richtigen Stellen angebracht und kürzlich vorbildlich saniert worden!

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Tour des Monats 03/2025: Königsstand

Winterstimmung am Königsstand

Wenn, wie in diesem Jahr, der Winter mehr oder weniger ausfällt, dann rücken sogar bereits im März die ersten höheren Ziele in den Bereich des Möglichen. Eine dieser dann so gern begangenen Touren mit südlicher Ausrichtung führt von Garmisch-Partenkirchen zum Königsstand. Dabei ist dieser gar kein richtiger Gipfel, sondern ein sehr niedriger Nebengipfel des Kramers. Das macht aber nichts, denn der Ausblick vom Königsstand über den Garmisch-Partenkirchener Talkessel ist vorzüglich!

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