Berg-Ge(he)n

Ruchenköpfe

Ruchenköpfe und Rotwand

Das ganze Mangfallgebirge ist von mir bestiegen worden. Das ganze Mangfallgebirge? Nein, natürlich nicht. Ein paar kleinere oder abgelegene Gipfel habe ich noch nicht besucht. Und dann wären da noch die Ruchenköpfe. Eine abweisende Wand, ein Gipfel nur für Kletterer!? Viele Jahre bin ich um die Ruchenköpfe, immerhin zu den höchsten Erhebungen im Mangfallgebirge gehörend, herum gegangen und habe mich immer wieder geärgert, dass ich als Fußgänger dort nicht hinauf gelangen werde. Erst eine Recherche zeigte ganz neue Möglichkeiten auf: die Schnittlauchrinne wird sonst gerne als Abstieg nach der Kletterei genutzt. Und wo man runtergehen kann, geht’s auch rauf, oder?

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Lacherspitze

Gipfelaufbau der Lacherspitze

Seit Wochen herrscht strahlender Sonnenschein in den Bayerischen Alpen. Der Schnee schmilzt und schmilzt und schmilzt … und ist immer noch nicht ganz weg. Aber zumindest die Südflanken sind schon weitgehend schneefrei und gut zu gehen. Perfekte Bedingungen also, der Lacherspitze bereits im März einen Besuch abzustatten!

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Ein früher Besuch auf der Bodenschneid

Nur noch wenige Meter sind's bis zum Gipfelkreuz der Bodenschneid

Nach der lohnenden Tour auf die Rotwand im Januar folgen zunächst der Langlaufkurs und erste Erfahrungen auf den langen, schmalen Brettern. Erst im März ergibt sich die nächste Gelegenheit für spätwinterliche Touren in den Bayerischen Voralpen. Auch für heute ist wieder einmal sehr gutes Wetter vorhergesagt, die Schneelage ist zudem überschaubar. Die Bedingungen sind also perfekt für eine Tour ohne Schneeschuhe auf die Bodenschneid!

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Tour des Monats 04/2022: Wallberg

Tiefblick vom Wallberg zum Tegernsee

Ein Besuch des Wallbergs lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Am schönsten ist es aber im Herbst und zum Winterausklang – und ganz besonders, wenn die Wallbergbahn nicht fährt, wie gerade in diesen Tagen. Viele potentielle Gipfelbesucher und die zahlreichen Tegernseer Touristen bleiben dann lieber im Tal, am Gipfel geht es gerade sehr ruhig zu. Und das beste ist: der meiste Schnee ist bereits wieder geschmolzen und allzu viel Neuschnee nicht mehr zu erwarten. Einer einfachen Winterwanderung zum Wallberg steht also kaum mehr etwas entgegen!

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Wilde Fräulein und Jägerkamp

Die Bergnamen rund um den Spitzingsee bestechen nicht gerade durch Originalität: Roßkopf, Rotwand und Rauhkopf sind weit verbreitete Ortsnamen und alles andere als einzigartig. Und dann gibt’s da auch noch die Wilden Fräulein, einem ungewöhnlichen Felsriegel in der Flanke des Jägerkamps. Der Ursprung des Namens ist unklar, aber ein Besuch bei den Wilden Fräulein erscheint natürlich verheißungsvoll!

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Auerspitze

Viele Gipfel im Mangfallgebirge habe ich schon oft aufgesucht, meine bisherigen Besuche der Auerspitze sind mir aber kaum in Erinnerung geblieben: beide Male waren die Bedingungen vor Ort nicht besonders gut und die ursprünglich gute Wettervorhersage jeweils nicht vollständig zutreffend. Aber so langsam würde ich gerne einmal schöne Fotos von der Tour mit nach Hause nehmen – und sind nicht aller guten Dinge drei?

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Tour des Monats 10/2021: Geierstein

Der Goldene Oktober hat in den meisten Jahren noch einmal allerbestes Bergwetter im Gepäck. Besonders schön sind jetzt wieder die Touren in den niedrigeren Lagen mit den sich nun langsam verfärbenden Laubwäldern, wie sie beispielsweise im Isarwinkel rund um Lenggries vorkommen. Bevorzugt in den Nachmittagsstunden lohnt sich der nicht besonders schwierige, aber abschnittsweise knackige Aufstieg von Lenggries zum Geierstein!

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