Berg-Ge(he)n

Hirschbichel

Eine willkommene Bank mit Aussicht auf dem Weg zum Hirschbichel

Der Frühling ist in den Tälern bereits angekommen, auf den Gipfeln der Münchner Hausberge lässt er aber Mitte April noch ein wenig auf sich warten. Es sei denn, man steigt ausschließlich über die mittlerweile fast schneefreien Südflanken hoch und wieder hinunter. Allzu viele Ziele stehen dadurch allerdings nicht zur Auswahl, zumindest wenn man nicht die immer wieder gleichen Berge ansteuern möchte. Beim Durchstöbern der Karten fällt mir mal wieder der Hirschbichel am ein, den ich sogar erst einmal zuvor bestiegen habe. Dieser steht im Schatten seines berühmten Nachbarn, des Kramers, und bekommt typischerweise sehr wenig Besuch, selbst von mir. Und so steige ich an Gründonnerstag hinauf und sehe mal nach, wie grün die Wiesen oben am Hirschbichel schon sind!

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Im Winter zum Herzogstand

Großartige Winterstimmung am Herzogstand

Die beste Zeit, den Herzogstand zu besuchen, ist während der Revision der Seilbahn. Die zweitbeste Zeit sind die Wintermonate, zumindest wenn nicht allzu viel Schnee liegt. In allen Jahreszeiten gilt es natürlich, die Wochenenden zu meiden: der Herzogstand ist bei den Münchnern Dank seiner großartigen Lage einfach zu beliebt. Schließlich locken zur Nordseite die freien Ausblicke über den Kochelsee weit ins Voralpenland, nach Süden sind die Karwendelgipfel zum Greifen nah. Eine kaum zu überbietende Kombination, der ich – dieses Mal an einem Werktag während meiner Elternzeit – nach einigen Jahren mal wieder nachspüre!

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Thaneller

Tiefblick vom Thaneller nach Berwang

Die Bergsaison ist eigentlich bereits vorbei, als unerwartet Mitte November sich noch einmal schönes Bergwetter einstellt. Es sind sogar vergleichsweise hohe Temperaturen angekündigt, so dass ich mit dem Thaneller noch einmal ein für die Jahreszeit besonders hohes Gipfelziel ins Visier nehme. Zusammen mit dem südseitigen Aufstieg von Berwang sollte das einen so sonnig wie schönen Bergtag garantieren!

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Harlachberger Spitze

Wunderbare Herbststimmung beim Abstieg von der Harlachberger Spitze

Ob Urlauber oder Tagesgäste: wer nach Bodenmais fährt, besucht entweder die Rieslochfälle, die örtlichen Glashersteller oder erklimmt den aussichtsreichen Silberberg. Einsam bleibt es auf der anderen Talseite, an deren Rand sich einige bewaldete Hügel erheben. Die höchsten Punkte können – wie es für den Bayerischen Wald typisch ist – durchaus etwas felsig ausfallen. So verhält es sich auch bei der Harlachberger Spitze, die allerdings nicht einmal die Höhe von 1.000 Metern erreicht. Zudem ist sie alpinistisch völlig unbedeutend – aber durchaus einen Besuch im Herbst wert!

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Brünstelskopf

Vom Brünstelskopf geht der Blick ins Loisachtal, nach Oberau

Wer im späten Herbst Geburtstag hat, kennt es nur zu gut: schönes Wetter ist an diesem Tag eine Rarität. Umso schöner, wenn die Wettervorhersage ausnahmsweise einen wunderbaren Sonntag verspricht. Somit muss ich nicht einmal Urlaub nehmen – und bekomme sogar zu Hause bis zum nachmittäglichen Geburtstagskuchen frei. Eine kurze Bergtour ist also möglich!

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Zirler Kreuzjöchl

Goldener Herbst an der Solnalm

Schon vor einigen Wochen konnte ich rund um den Rauenkopf meine Gipfelsammlung der Erlspitzgruppe um drei Einträge entlang des Südgrats der Reither Spitze erweitern. Ganz in der Nähe, ein Gratausläufer weiter im Osten, warten glücklicherweise drei weitere Ziele auf mich. Ich plane, über die Solnalm zuerst auf das Zirler Kreuzjöchl aufzusteigen und dann über den Garberskopf und Brunstkopf nach Hochzirl abzusteigen. Aber an diesem wunderbaren Oktobertag kommt’s dann doch anders …

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Sprint zum Spitzstein

Bereits der Aufstieg zum Spitzstein ist überaus aussichtsreich!

Wie der Name es schon vermuten lässt, ragt der Spitzstein keck aus dem ansonsten eher gleichmäßig gewelltem Kammverlauf am südwestlichen Rand der Chiemgauer Alpen hervor. Nur die Südflanke des Spitzsteins ist vergleichsweise sanft geneigt und vermittelt einen einfachen Zustieg zum höchsten Punkt. Die Aussicht vom Gipfel ist übrigens trotz dessen geringer Höhe exzellent: insbesondere nach Süden ist der Blick frei und weitreichend!

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Fast bis zum Kirchbachkreuz

Zum Kirchbachkreuz scheint es nur ein Katzensprung zu sein

Naturns ist natürlich ein schöner Ferienort, bringt aber auch einen kleinen Nachteil mit sich: für meinen familienfreien Tag gibt’s nur wenige in Frage kommende Gipfelziele. Schließlich habe ich die im Süden gelegenen Gipfel rund um die Naturnser Hochwart schon vor einigen Jahren von der Ultner Seite aus bestiegen. Unmittelbar nördlich von Naturns erhebt sich schon steil und abweisend die Texelgruppe mit Gipfelhöhen um die 3.000 Metern. Ich entscheide mich schließlich für den direkten Anstieg von Süden auf das Kirchbachkreuz, dem Naturnser Hausberg, und kann dabei ausnahmsweise auf ein wenig Seilbahnunterstützung setzen.

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Herbsturlaub 2024 in Südtirol und am Gardasee

Abendlicher Blick über Gardone Riviera

Der erste Urlaub mit unserer Tochter ist im Salzkammergut so gut verlaufen, dass wir uns zwei Monate später schon an den nächsten trauen. Schon etwas routinierter packen wir das Auto mit all dem, was man für zwei Wochen Familienurlaub mit einem Säugling benötigt. Mit anderen Worten: der Kofferraum füllt sich fast von alleine. Glücklicherweise passen auch noch die Bergschuhe und die Badesachen rein, denn wir wollen Berge in Südtirol mit dem Gardasee kombinieren!

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