Berg-Ge(he)n

Ausblick ins Jahr 2026

Neues Jahr, neue Vorsätze? Nein, über das Stadium bin ich seit vielen Jahren längst hinaus. Dennoch, so finde ich, lohnt ein Blick nach vorne: was wird 2026 mit sich bringen?

Eines ist dabei jedenfalls klar: auch 2026 wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit für mich kein alpinistisches Rekordjahr werden. Freie, unverplante Wochenenden sind in den letzten Jahren selten und Familienaktivitäten wichtiger als knackige Bergtouren geworden. Nicht zuletzt sorgen auch die vielen Kita-Viren dafür, dass leider der eine oder andere Plan – ob mit oder ohne Berge – schon lange nicht mehr aufgeht. Sicherlich wird das 2026 auch nicht viel anders werden. Und ich muss zugeben, dass es mir manchmal schwerfällt, gerade an Tagen mit perfektem Bergwetter zuhause zu bleiben. Sicherlich kennen viele Eltern diesen Zwiespalt der Gefühle!?

Auf der anderen Seite ist es natürlich schön, wenn wir als Familie unterwegs sein können. Bestimmt wird das auch im kommenden Jahr wieder so sein. Vielleicht nicht ganz so häufig, wie ich mir das insgeheim wünschen würde, aber das macht ja nichts. Gerade in den letzten Wochen und Monaten hat zudem unsere Tochter eine immer größere Ausdauer an Tag gelegt, wenn es darum geht, selbständig längere Strecken zu laufen. Wenn’s klappt, geht das 2026 natürlich so weiter – und ich freue mich, wenn sie dann auch auf leichten Bergwanderungen hoffentlich mit ihrer großen Begeisterung mit uns mitlaufen wird.

Wie oft ich alleine in die Berge gehen kann, ist ganz besonders ungewiss. Die Gelegenheiten dafür sind in den letzten Jahren selten geworden, dennoch bin ich einigermaßen zuversichtlich, dass sich eine Handvoll Touren ergeben wird. Gerne würde ich wieder im Karwendel unterwegs sein: in der Pfeishütte habe ich noch nicht übernachtet. Von dort aus sind einige interessante Gipfel wie die Sonntagkarspitze in der Gleirsch-Halltal-Kette vergleichsweise einfach zu erreichen. Das wäre doch was! Aber auch als Tagestouren fallen mir glücklicherweise noch genügend nicht besuchte Bergziele ein.  Allerdings wird die Auswahl langsam geringer bzw. die dafür notwendigen Anfahrten immer länger …

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