Berg-Ge(he)n

Über den Ostgrat zur Brecherspitze

Der Hochsommer ist die perfekte Zeit für abendliche Bergtouren nach dem Arbeitstag im Home Office. Nach dem Abstecher zur Baumgartenschneid einige Wochen zuvor ergibt sich eine neue Gelegenheit für eine Feierabendtour. Mit dem letzten Bus werde ich zum Spitzingsattel fahren und mal wieder die Abkürzung über den Ostgrat zur Brecherspitze unter die Füße nehmen. Den gleichen Plan hatte ich im Vorjahr schon einmal – und musste mich spontan nach einer Alternative umsehen. Heute soll’s aber endlich klappen!

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Unbekannte Seebergschneid

Schon wieder klingelt der Wecker viel zu früh. Aber heute morgen bleibe ich im Gegensatz zum letzten Wochenende völlig k.o. liegen – und gäbe andererseits aber viel für einen Anflug von präseniler Bettflucht. Mehr als zwei Stunden später, um 7:00 h, dann der nächste Versuch: und dieses Mal schaffe ich es aus dem Bett. Ich könnte zwar weiterhin problemlos liegenbleiben, aber das Wetter soll gut werden – und ich möchte natürlich auch an diesem Wochenende wieder auf einem Gipfel stehen …

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Einsamkeit am Grasköpfl

Die zahlreichen neuen, im vergangenen Jahr eingeführten Fahrtmöglichkeiten mit dem Bergsteigerbus in Richtung Eng haben auch zahlreiche Gipfel im Vorkarwendel in meinen Fokus rücken lassen. Schon drei Jahre zuvor auf dem Weg zum Schafreuter ist mir das Grasköpfl aufgefallen – und endlich ergibt sich eine Gelegenheit, diesen unbekannten Gipfel auch einmal zu besteigen.

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Klettern im Hirschbachtal

Bouldern ja, aber Klettern? Jahrelang habe ich den nächsten Schritt von den übersichtlichen Wänden zum Seilklettern weder gewagt noch überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen: mein Respekt vor luftiger Höhen ist schon seit Kindheitstagen sehr groß gewesen und auch in den letzten Jahren kaum besser geworden. Aber als sich die Gelegenheit bietet, mit einer erfahrenen Kletterin einen Besuch im Frankenjura zu unternehmen, kann ich nicht nein sagen: jetzt oder nie!

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Hirschhörnlkopf – Ende eines Geheimtipps

Es ist mittlerweile schon viele Jahre her, dass ich die Jachenau für mich entdeckt habe. Meistens hatte ich sie auch für mich, denn diese sonnige Tal verläuft weit abseits der üblichen Touristen- und Ausflügerströme. Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es nur wenige, die umliegenden Gipfel sind meist unscheinbar und vielen unbekannt. Früher eine Idylle – und heute, nach mehr als einem Jahr Corona?

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Schellkopf

Wunderbare Aussichten in den Tiroler Teil des Ammergebirges

Der endgültige Wintereinbruch lässt auch Ende November noch immer auf sich warten. Die Wettervorhersage ist jedenfalls brilliant, die Tourenauswahl dabei gar nicht so einfach: zwar hält die fast jeden Tag scheinende Sonne die Südflanken frei von Schnee, auf den Nordseiten sieht es jedoch zunehmend schwieriger aus. Der Schellkopf ist zwar nicht gerade niedrig, ist aber günstig ausgerichtet. Und so unternehme ich drei Wochen nach dem an einem Zugausfall gescheiterten ersten Versuch einen erneuten Anlauf.

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