Berg-Ge(he)n

Klettern im Hirschbachtal

Bouldern ja, aber Klettern? Jahrelang habe ich den nächsten Schritt von den übersichtlichen Wänden zum Seilklettern weder gewagt noch überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen: mein Respekt vor luftiger Höhen ist schon seit Kindheitstagen sehr groß gewesen und auch in den letzten Jahren kaum besser geworden. Aber als sich die Gelegenheit bietet, mit einer erfahrenen Kletterin einen Besuch im Frankenjura zu unternehmen, kann ich nicht nein sagen: jetzt oder nie!

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Hirschhörnlkopf – Ende eines Geheimtipps

Es ist mittlerweile schon viele Jahre her, dass ich die Jachenau für mich entdeckt habe. Meistens hatte ich sie auch für mich, denn diese sonnige Tal verläuft weit abseits der üblichen Touristen- und Ausflügerströme. Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten gibt es nur wenige, die umliegenden Gipfel sind meist unscheinbar und vielen unbekannt. Früher eine Idylle – und heute, nach mehr als einem Jahr Corona?

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Schellkopf

Wunderbare Aussichten in den Tiroler Teil des Ammergebirges

Der endgültige Wintereinbruch lässt auch Ende November noch immer auf sich warten. Die Wettervorhersage ist jedenfalls brilliant, die Tourenauswahl dabei gar nicht so einfach: zwar hält die fast jeden Tag scheinende Sonne die Südflanken frei von Schnee, auf den Nordseiten sieht es jedoch zunehmend schwieriger aus. Der Schellkopf ist zwar nicht gerade niedrig, ist aber günstig ausgerichtet. Und so unternehme ich drei Wochen nach dem an einem Zugausfall gescheiterten ersten Versuch einen erneuten Anlauf.

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Um das Kühalpenbachtal

Schon seit Jahren liebäugele ich mit der Umrundung des Kühalpenbachtals: dieses kurze Tal erstreckt sich von Graswand nach Süden in die Ammergauer Alpen hinein. Es ist trotz seiner übersichtlichen Länge von zahlreichen Gipfeln gesäumt, die allesamt leicht zu besteigen sind. Die Herausforderung liegt darin, alle an einem einzigen Tag zu besuchen. Auf mich warten etwa 2.000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg!

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Sonnenbad am Wank

Nach der improvisierten Tour am Vortrag über den Schafkopf zur Notkarspitze ist die Wettervorhersage für den heutigen Tag schon wieder ausgezeichnet. Zwar sollen gegen Mittag Schleierwolken aufziehen, aber das steht ja einer Bergtour nicht im Wege. Mit dem Wank wähle ich ein einfach zu erreichendes Gipfelziel, das ich kurioserweise auf den Tag genau vor 5 Jahren besucht habe.

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Brünstelskopf und Notkarspitze

Die ersten Novembertage haben in diesem Jahr nur allerbestes Bergwetter im Gepäck. Als Tagesziel habe ich mir den Schellkopf vorgenommen, der mir schon zwei Monate zuvor auf dem Weg zur Schellschlicht positiv aufgefallen ist. Aber wie heißt es schon in der Groschenoper so schön: „Mach nur einen schönen Plan, sei nur ein großes Licht! Mach noch einen zweiten Plan – funktionieren tun sie beide nicht!“

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